Gala-Event
trifft auf
Industriehalle

Gala-Veranstaltungen in klassizistischen Prunkbauten sind unser täglich Brot. Was aber, wenn ein Unternehmer seinen runden Geburtstag in seinen eigenen Fertigungshallen feiern möchte? Dann machen wir das eben. So wurden die Hallen kurzerhand leergeräumt, alle Maschinen demontiert und in Zeltbauten ausgelagert. Auch eine Fertigungsanlage mit 30 Metern Länge, 5 Metern Breite und nicht zu unterschätzenden 8 Metern Höhe. Schließlich brauchten wir Platz für 2.000 Gäste, 10.000 Gläser, 15.000 Besteckteile, 250 Dinnertische, 800 Meter Tischdecke, 3.000 Quadratmeter Teppichboden etc. Nachfolgend noch ein paar rekordverdächtige Zahlen mehr:

2.000 gesetzte Menüs

Das heißt tatsächlich 2.000 Amuse Gueules, 2.000 Vorspeisen, 2.000 Hauptgänge, 2.000 Desserts und 2.000 mal Kaffee und Digestif. In solchen Dimensionen zu kochen ist eine Sache, diese Menüs aber so zu servieren, dass Gast Nr. 1.999 sein Amuse Gueule nicht erst bekommt, wenn die ersten Gäste bereits bei Kaffee und Digestif sind, ist eine echte Herausforderung, die man nur mit einem seit Jahren bestens eingespielten Team und einer ausgeklügelten Choreografie (dazu später mehr) meistern kann. Um es kurz zu machen: Man serviert einfach alle 90 Sekunden 250 Gästen gleichzeitig und wiederholt das Ganze weitere sieben Mal. Und nach nur zwölf Minuten sitzen alle 2.000 Gäste vor ihrem nächsten Gang.

Höhe hätten alle Lichttraversen in Summe ergeben, wenn man diese übereinander montiert hätte. Und damit hätten diese den 828 Meter hohen Burj Khalifa, das aktuell höchste Gebäude der Welt, um stolze 152 Meter überragt.

Service-Mitarbeiter trainierten einen kompletten Tag alle Abläufe im Service für den großen Abend. Denn nur so war es möglich, allen 2.000 Gästen den jeweils kompletten Gang in einem Zeitfenster von nur 12 Minuten zu servieren.


Watt sind ein klein wenig mehr als der Energiebedarf eines klassischen Vier-Personen-Haushalts. Aber umgerechnet auf die 2.000 Gäste dann doch äußerst sparsam.


Kann schon sein, dass wir manchmal eine ziemlich lange Leitung haben. Im konkreten Fall waren es hier knapp 13 km Kabel, die für die Veranstaltung verlegt wurden. Würde man diese zu Fuß abgehen, wäre man ca. zweieinhalb Stunden ohne Pause unterwegs.

 

Guter Service hat ganz viel mit Erfahrung und Leidenschaft zu tun – und mit den Gästen, um die man sich kümmert. Bei diesem Fest waren die Gäste einfach toll.

Andrea Kulik, Organisation, Head of Service

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